Die Rüdersdorfer Gewässer

Gestern sind wir über den Gosener Kanal, den Dämeritz See und den Flakensee in die Löknitz eingebogen. Das Wasser scheint hier noch klarer zu werden. Ab dem Werlsee sieht es aus wie in Schweden ohne Mücken – herrlich.

Wir fahren den Möllensee bis zum Ende und schmeissen mal wieder den Anker ins Wasser. Mit den restlichen Bratwürsten und Steaks geniessen wir den Abend beim Grillen auf der „My Dream“. Klaus sagt: „Man muss jeden Tag so leben, als wenn man genau auf diesen Tag sein ganzes Leben hin gearbeitet hat“. Recht hat er – und genauso fühlen wir uns auch.

Heute müssen mal wieder an einen Anlieger. Nach einer Woche wird unser Trinkwasser knapp. Frische Brötchen oder neues Brot wären auch nicht schlecht. Häfen mit Strom/Wasser sowie nähe zum Einkaufen gibt es hier allerdings nur wenige.

So machen wir nach gewaltigen 5 km bereits wieder fest. „Karma am See“ heißt der Anlieger. Na das klingt doch mal klasse. Vom Boot fällt man direkt in einen Biergarten und dahinter schließt ein nettes Restaurant an. Genau das richtige nach fünf Ankertagen.
Also – ihr dürft ruhig neidisch werden.

Erkenntnis des Tages:
Vor Anker grillen ist super, aber frische Pfifferlinge in Rahmsoße schmecken auch sehr gut.

Am Seddinsee

Hallo erstmal… – wir sind wieder online.

Vorgestern haben wir den Scharmützelsee endlich verlassen. Die Kinder sind wieder zu Hause und uns hält dort nichts mehr. War alles toll – besonders das klare Wasser – aber nach zwei Wochen will man dann doch mal weiter. Man kennt ja auch schon jede Möwe, jeden Schwan und jede Ente persönlich.

Wir wollen in die Rüdersdorfer Gewässer nordöstlich von Berlin. Also erst einmal ein Stück zurück und dann über die Dahme und den Oder-Spree-Kanal in den Seddinsee.

Im altbekannten Wolziger See verbringen wir die erste Nacht wieder vor Anker. GANZ TOLLE IDEE! Direkt hinter der Bucht liegt wohl eine Disco und es war Samstagnacht. „Saturday Night Fever“ mit Hardcore Techno bis 3:00 morgens. Da kann man nur sagen,… KACKE! Aber wir halten durch.

Den nächsten Tag fahren wir in den Krüpelsee in eine discofreie Zone. Mit dem Schlauchi ging es in den nahe gelegenen Biergarten. Endlich mal wieder eine Speisekarte mit Fleisch. Fisch geht auch nicht mehr bei uns rein. Den hatten wir im Fischland Schwarzhorn am Scharmützelsee nun wirklich genug. Es gab dort zu leckerem Fisch keine wirkliche Alternative.


Heute liegen wir im Seddinsee in einer kleinen Bucht den dritten Tag vor Anker. Nachdem wir uns in Königs-Wusterhausen bei Rewe mit allerlei Leckereien versorgt haben, wird heute gegrillt.

Erkenntnis des Tages
Schöne Buchten schaut man sich besser genau an. Es könnte eine Disco versteckt sein.

Cafe Dorsch und Fischland Schwarzhorn

Wenn man den Scharmützelsee besucht, ist ein Zwischenstop am „Cafe Dorsch“ Pflicht. Auf einer kleinen Anhöhe liegt das fantastische Restaurant mit einer kleinen angegliederten Außenbar. In der Abendsonne fällt uns zwangsläufig der Vergleich zum Lago Maggiore ein. Bei einem Cocktail kann man sowohl diesen, wie auch den schönen Blick auf den ruhigen See genießen.

Wir verbrachten eine ruhige Nacht am Anlieger des Restaurants. Heute morgen zogen wir weiter zum Fischland Schwarzhorn. Dort werden wir unsere SUSANN für die nächsten zwei Wochen festlegen.


Wir müssen bei schönstem Sonnenschein für eine Woche nach Hause und ein paar Dinge erledigen. Danach geht’s zusammen mit Svenja, Lisa und Nils zurück. Die Kinder verbringen dann eine weitere Woche mit uns zusammen am Scharmützelsee. Baden und Boot fahren ist angesagt. Hoffentlich spielt dann das Wetter mit.

Also, dies ist erstmal der letzte Eintrag für die nächsten zwei Wochen.

Erkentnis des Tages:
Wenn’s am schönsten ist, soll man Pause machen – …stimmt nicht !